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Die Strombad-Kolonie
Kritzendorf.
Text und Fotos: Gerhard Weiß.
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Strandidylle pur. 1903 wurde das Strombad Kritzendorf eröffnet. Zu seiner Hochblüte, in der Zwischenkriegszeit, tummelten sich an
schönen Wochenenden entlang des Donauufers bis zu 12.000 Menschen aus allen sozialen Schichten. Künstler und wohlhabende
Geschäftsleute hatten hier neben den Kabinen einfacher Arbeiter ihre Häuschen. Zusammen mit Klosterneuburg und Greifenstein galt
Kritzendorf als das Naherholungsgebiet der Wiener. 1938 wurde die großteils jüdischstämmige Bevölkerung aus dem Bad vertrieben,
wurden ihre Häuser arisiert. Nach dem Krieg schloss das Strombad nie wieder an seine Glanzzeit an. In den Siebzigerjahren wurde
der offizielle Badebetrieb eingestellt. ...
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